ist kein Messwert, sondern zeigt an, dass der Phosphatgehalt kleiner 0,160mg/l ist. Nach Bestätigen dieser Anzeige fordert Sie das Gerät zum Ausziehen des Messrohrs auf, um nun über die größere Messstrecke geringste Phosphatkonzentrationen zu messen.
Das AQUA-CHECK Messgerät ist ein Photometer und wird zum Messen von Stoffkonzentrationen in Wasserproben angewendet. Die Grundlage für das photometrische Messverfahren beruht auf dem bekannten physikalischen Phänomen, dass ein Lichtstrahl beim Durchdringen einer Flüssigkeit eine Schwächung erfährt. Diese Schwächung ist proportional zur Konzentration des zu messenden Stoffes und zur Messstrecke, die vom Lichtstrahl durchdrungen werden muss. Dieser physikalische Zusammenhang wird durch das Lambert-Beersche-Extinktionsgesetz beschrieben.
Bei den stöchiometrischen Reaktionen liegen alle Reaktanten bis auf den Analyten im Überschuss vor. Das bedeutet, dass von den Indikatoren immer eine etwas größere Menge in die Probe gegeben wird, als der zu messende Stoff bedürfte. Die resultierende Färbung ist proportional zur Konzentration des zu messenden Stoffs.
Die Reagenzien sind kühl, trocken und frostfrei über mindestens zwei Jahre lang haltbar. Ein Mindesthaltbarkeitsdatum befindet sich stets auf der Außenseite der jeweiligen Indikatorenverpackung. Wir haben Grund zu der Annahme, dass die Chemikaliensätze auch nach einem Zeitraum von drei Jahren noch funktionieren werden. Zum gegebenen Zeitpunkt wird hier eine Anpassung erfolgen können.
Photometrische Tests anderer Hersteller können oft nur mit einem Sachkundenachweis erworben werden und sind daher für Endverbraucher nur schwer oder gar nicht zugänglich. Entsprechende, nicht frei verkäufliche, Chemikalien können manchmal so agressiv sein, dass sie die Messsonde des AQUA-CHECK Gerätes angreifen oder gar zerstören. Aus diesen Gründen haben wir uns für eine eigene Entwicklung entschieden. Söll-Chemikalien sind derart entwickelt worden, dass sie frei im Handel erhältlich sind und das Messgerät nicht angreifen.
Da beim Öffnen der Tütchen das Pulver leicht verschüttet werden kann und beim Dosieren Pulverreste in dem Selbigen verbleiben, haben wir zur Portionierung der Chemikalien einen Löffel gewählt, der ganz nach den Erfordernissen eine ausreichend genaue Handhabung erlaubt und ausschließlich für den Gebrauch in Verbindung mit dem AQUA-CHECK Messgerät hergestellt wird.
Die angewandten chemischen Verfahren arbeiten quantitativ und werden gemäß dem Lambert-Beerschen Gesetz unmittelbar ausgewertet. Eine Temperaturabhängigkeit besteht hier nicht, deshalb ist eine Kompensation nicht nötig. Das AQUA-CHECK Messgerät ist in wässrigen Lösungen in einem Temperaturbereich von +5°C bis +40°C anwendbar. Im Gegensatz dazu sind elektrische Verfahren, wie etwa die Leitfähigkeits- oder pH-Wert Messung temperaturabhängig (Nernstsche Gleichung). Bei solcherlei Verfahren erfolgt in der Regel eine Temperaturkompensation bzw. Kalibrierung.
Das Messgerät AQUA-CHECK zeigt laborgenaue Messwerte an, da das Messverfahren farbskalenunabhängig ist und die Auswertung elektronisch erfolgt. Eine Hintergrundkorrektur bei gefärbtem Wasser (z.B. durch Algen grün gefärbtes Wasser) ist aufgrund der Referenzmessung nicht erforderlich.
Im Gegensatz dazu muss das menschliche Auge bei sogenannten Streifen- oder Tröpfchen-Tests die Färbung der Probenflüsssigkeit mit farbigen Skalen vergleichen, die Unterschiede der einzelnen Farbnuancen sind in bestimmten Bereichen nur schwer unterscheidbar. Folglich ist oftmals eine exakte Wertebestimmung nicht möglich, man kann lediglich Messbereiche detektieren.
Zusätzlich können schlechte Lichtverhältnisse am Ort der Auswertung die Ergebnisfindung erschweren. Je nach Lichtverhältnissen (Sonne, Regen, Dämmerung, Leuchtstoffröhren, helle Strahler, etc...) können die Farben von Teststreifen oder Skalen in der Farberkennung variieren und zu Fehleinordnungen führen.
All diese Fehlerquellen werden beim Messen mit AQUA-CHECK ausgeschlossen.
Das AQUA-CHECK Messgerät misst den pH-Wert photometrisch. Die diesem Verfahren zugrundeliegenden Referenzdaten wurden mit einer potentiometrischen Elektrode, die nach DIN 38404-5 zur pH-Wert-Bestimmung verwendet wird, erhoben.
Mögliche Fehler, wie z.B. das Austrocknen der Elektrode, Fehler bei der 2- oder 3-Punkt Kalibrierung, alternde Elektroden, verschmutzte Diaphragmen o.ä. wie sie bei der Verwendung von handelsüblichen pH-Metern bekannt sind, werden durch die Verwendung des AQUA-CHECK Messgeräts vermieden. Gemäß DIN 55350-13 ist das von uns verwendete photometrische Verfahren als präzise einzustufen und kann bzgl. der Messergebnisse mit den elektrochemischen Verfahren als gleichwertig eingestuft werden.
Eine der Innovationen des AQUA-CHECK Messgeräts besteht darin, dass es keine Küvetten benötigt (Patent Nr. DE10 2009 025 261). Die Messung erfolgt direkt in der Probe. Da das Messrohr ausziehbar ist, kann die Messtrecke zum Messen geringster Stoffkonzentrationen verlängert werden.
Probleme wie Toleranzen in den Durchmessern oder Wandstärken von Rundküvetten, Verschmutzungen durch Fingerabdrücke auf den Glaswandungen herkömmlicher Küvetten o.ä. werden durch den Einsatz des AQUA-CHECK Messgeräts vermieden. Hier misst man Referenz und Probe stets in der exakt gleichen "Messzelle".
Bei den stöchiometrischen Reaktionen liegen alle Reaktanten bis auf den Analyten im Überschuss vor. Das bedeutet, dass von den Indikatoren immer eine etwas größere Menge in die Probe gegeben wird, als der zu messende Stoff bedürfte. Demzufolge muss die Chemikalienzugabe nicht ganz exakt erfolgen. Die Indikatoren sind deshalb mit etwas mehr Chemikalienmenge ausgestattet als nötig. Da die Reaktionen in der Regel eher konzentrations- und nicht volumenabhängig sind, kann am Ende einer Verpackungseinheit auch mal etwas Pulver übrig bleiben.
Beim Einlegen der Batterie sollte darauf geachtet werden, dass die Kontakte für den Pluspol nicht umgebogen werden.
Bitte schieben Sie die Batterie zuerst unter die beiden Kontakte des Pluspols (siehe Bild) und drücken Sie die Batterie anschließend in das Batteriefach.
Achtung: werden die Kontakte umgebogen und die Batterie dennoch in das Batteriefach eingedrückt, so entsteht ein Kurzschluss. Die Batterie wird warm und beim Einschalten des Gerätes erhält man keinerlei Anzeige im Display.
Im Vergleich zu AQUA-CHECK misst AQUA-CHECK 2 noch drei weitere Wasserparameter, nämlich Eisen, Fluorid und Sauerstoff. Die Messung des für viele Einsatzgebiete wichtigen Sauerstoffgehalts ist üblicherweise nur mit großem Aufwand und teuren Sauerstoffsonden zu bewerkstelligen. Diese Funktionalität haben wir in AQUA-CHECK 2 integriert. AQUA-CHECK 2 wird in einem robusten Hartschalenkoffer mit umfangreichem Zubehör ausgeliefert und ist daher auch für den Außeneinsatz geeignet. Je nach Einsatzbereich empfehlen wir Ihnen eine der beiden Produktvarianten. Für welchen Gerätetyp Sie sich entscheiden, liegt selbstverständlich auch an Ihrem individuellen Bedarf.
Betrieben wird AQUA-CHECK über eine handelsübliche 3-Volt-Knopfzelle (CR2032), die bis zu 1.000 Einzelmessungen zulässt. Das Gerät schaltet sich nach sechs Minuten Inaktivität selbsttätig ab und arbeitet somit energiesparend.
Da beim Öffnen der Tütchen das Pulver leicht verschüttet werden kann und beim Dosieren Pulverreste in dem Selbigen verbleiben, haben wir zur Portionierung der Chemikalien einen Löffel gewählt, der ganz nach den Erfordernissen eine ausreichend genaue Handhabung erlaubt und ausschließlich für den Gebrauch in Verbindung mit dem AQUA-CHECK Messgerät hergestellt wird.
In den meisten Fällen handelt es sich um keinen Gerätefehler. Glasstab und Linse sind höchstwahrscheinlich verschmutzt und sollten mit Hilfe eines in Ethanol bzw. Spiritus getränkten Wattestäbchens vorsichtig gereinigt werden.
Hierfür kann es verschiedene Ursachen geben: Beim Einsatz der Indikatoren sollten Sie sich grundsätzlich sehr genau an die angegebenen Wartezeiten halten, wobei z.B. ein Schütteln noch nicht zur Reaktionszeit zählt. Wenn laut Messanleitung ein „gestrichener Messlöffel“ abzumessen ist, so lässt sich diese Menge mit Hilfe einer Abstrichhilfe (z.B. eines Kärtchens) einhalten.
Das Gerät bitte zwei- bis dreimal ein- und ausschalten, um sicherzugehen, dass es sich nicht um einen kurzfristigen Leistungsabfall der Batterie handelt.
Bei ausgezogenem Messrohr einfach ein wenig Silikonöl auf das hintere Ende des Messrohrs geben.
Das sagen unsere Kunden
„Mit AQUA-CHECK kann ich mein Teichwasser im Handumdrehen selbst überprüfen. So erkenne ich frühzeitig, wie es um meine Wasserwerte und die Gesundheit meiner Fische bestellt ist.“
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